Das Zeug zum Erfolg - Was Frauen wirklich nach vorn bringt

„Warum nicht ich?“ - diese Frage stellen sich Frauen (und auch Männer), die wissen: Das kann doch nicht alles gewesen sein mit der Karriere. In puncto Fachwissen macht ihnen keiner was vor und sie geben täglich 100 Prozent. Mindestens. Was also machen diejenigen anders, die an ihnen vorbeiziehen und aufsteigen? Es sind Erfolgsfaktoren, für die es keine Weiterbildung und keine Überstunden braucht. 

Die Top 3 Erfolgsfaktoren

1. Mutig Chancen ergreifen
„Um Erfolg zu haben, brauchst du nur eine einzige Chance“, sagte der amerikanische Super-Athlet Jesse Owens. „Chancenintelligenz“ nennt es der Top-Speaker Hermann Scherer. In seinen Büchern „Glückskinder“ und „Schatzsucher“ lüftet der Bestsellerautor das verblüffend einfache Geheimnis erfolgreicher Menschen: „Sie erkennen Chancen besser als andere.“ Oft werden allerdings Chancen verpasst. Weil wir sie zwar durchaus erkennen, ein „Ja, ABER“ uns jedoch hemmt. Gerade Frauen bremsen sich häufig aus mit den typischen Was-wäre-wenn-Gedanken, aber durchaus auch Männer.
Ob die Chance hält, was sie verspricht, wissen wir tatsächlich nicht. Gelegenheiten kommen selten mit Erfolgsgarantie. Zusätzlich sind vielleicht Nachteile in Kauf zu nehmen. Etwa, wenn der Traumjob einen Umzug erfordert – in eine Stadt, die nicht gerade auf der persönlichen Top-3-Liste steht. Oder wenn für die Chance, in ein junges Start-up-Unternehmen einzusteigen und richtig mitgestalten zu können, der gut bezahlte, unbefristete, aber langweilige Job aufgegeben werden müsste.


Ich erkläre solchen Bedenkenträgern gern:

Für viele Menschen beginnt der Erfolg mit einem Sprung ins kalte Wasser. Ihn zu wagen, lohnt sich, denn:


Mut macht glücklich: Wer etwas wagt, führt ein interessanteres Leben. In der Komfortzone zu verharren, macht nachweislich auf Dauer sogar unglücklich. Denn Wünsche zu unterdrücken, sich dem Alltagstrott zu ergeben, erzeugt Stress, der krank macht.

Und Mut macht mutiger! Wenn wir etwas Schwieriges geschafft haben, schüttet das Gehirn Glückshormone aus. Dieses Gefühl möchten wir wiederhaben. Erfolg wirkt also ermutigend. Und mit den Erfolgserlebnissen steigt das Selbstvertrauen, dass es auch das nächste Mal gelingen wird. Eine echte Erfolgsspirale also!


2. Einmal mehr aufstehen als hinfallen
Jeder mutige Schritt ins Ungewisse birgt das Risiko des Scheiterns. Was zählt, ist, wie ein Mensch mit Misserfolgen umgeht. Gibt er auf – oder denkt er „Jetzt erst Recht!“
Ob Unternehmer oder Angestellte: Am erfolgreichsten sind die, die einmal mehr aufstehen als hinfallen. So war Steve Jobs in jungen Jahren aus seinem eigenen Unternehmen geworfen worden, konnte es aber elf Jahre später zurückerobern – und „Apple“ zum Star machen. James Dyson, der mit Staubsaugern zum Milliardär wurde, brauchte sage und schreibe mehr als 5000 Anläufe, um ein funktionierendes Gerät ohne Beutel zu konstruieren. Und von Henry Ford, der vor seinem großen Durchbruch gleich mehrere Unternehmen in den Sand setzte, stammt der Satz: „Fehler sind die wunderbare Gelegenheit, neu anzufangen – nur intelligenter.“

Wen die Angst vor dem Scheitern hemmt, der sollte sich diese drei Tipps zu Herzen nehmen:

  1. Was passiert im schlimmsten Fall, wenn es schiefgeht? Kommt Panik auf, hilft es, sich die möglichen Konsequenzen vor Augen zu führen. Und die entpuppen sich meist als erträglich.
  2. Was heute schlimm erscheint, ist oft schon in naher Zukunft nicht mehr der Rede wert. Erinnern Sie sich an Beispiele, in denen sich rückblickend der Elefant als Mücke entpuppte! Warum sollte es diesmal anders sein?
  3. Not macht erfinderisch und mancher Irrtum brachte Großes hervor: Wer sich bewusst macht, dass Gutes oft aus dem Unperfekten entsteht, nimmt Pannen und Umwege gelassener.

3. Positive Denkmuster
Meine Eltern haben immer gesagt: „Wenn Annemette sich etwas vorgenommen hat, dann schafft sie das auch.“ Sie gaben mir das Gefühl, ich könnte sogar übers Wasser laufen. Wie stark sie mit dieser Überzeugung mein Selbstbewusstsein prägten, war meinen Eltern wahrscheinlich gar nicht bewusst. Aber tatsächlich haben Glaubenssätze – gerade die, die uns in der Kindheit buchstäblich in den Kopf gesetzt wurden – einen erheblichen Einfluss auf unseren späteren Erfolg. Es sind gelernte Annahmen über sich, die Umwelt, eigenes und fremdes Verhalten, Fähigkeiten. Diese Denk- und Handlungsmuster beeinflussen uns und unsere Entscheidungen enorm.


Kennen Sie zum Beispiel diese Sprüche:

Schuster, bleib bei deinen Leisten
Wer hoch hinaus will, kann tief fallen
Bescheidenheit ist eine Zier

Es sind klassische Glaubenssätze, die Karrieren bremsen können. Sehr verbreitet sind auch vergleichende Glaubenssätze wie: „Andere sind besser als ich.“ Viele Klienten stellen ihr Licht unter den Scheffel. Doch sich ständig mit anderen zu vergleichen, kann nur unglücklich machen, denn: Irgendjemand ist immer schneller, weiter, schlauer. Mit solchen Denkmustern stehen sich viele schon ihr ganzes bisheriges Leben im Weg.

Andere Denkmuster dagegen können – wie mein eigenes Beispiel zeigt – wie Erfolgs-Booster wirken:
Man muss nur wollen, dann schafft man es auch
Wer wagt, gewinnt
Mut zur Lücke
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen


Das Gute ist: Jeder kann seine negativen Glaubenssätze loswerden, egal in welchem Alter. Zunächst müssen sie erkannt und analysiert werden. Woher kommen sie? Auf welchen realen Erfahrungen gründen sie? Was bewirken sie? Dann geht es daran, günstigere Glaubenssätze zu finden und diese stattdessen zu etablieren. Mit Hilfe von Coaching-Methoden und viel Training funktioniert das tatsächlich.

Viel Erfolg!

Annemette ter Horst

Gastbeitrag von: Annemette ter Horst Geschäftsführerin und Inhaberin
von econnects®

Über Annemette ter Horst

Annemette ter Horst, Geschäftsführerin und Inhaberin
von econnects®. Die Karriereberaterin hat bereits mehrere Tausend
Klienten und Klientinnen erfolgreich auf ihrem Weg
in eine besser passende (und besser bezahlte) Position unterstützt.

 

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