Wie kann mein Unternehmen nachhaltiger werden?

Jeder hat ihn: den ökologischen Fußabdruck. Das gilt auch für Unternehmen. Immer öfter wird Nachhaltigkeit darum auch als Unternehmensziel verankert. Immerhin spielt das Thema auch im Konsumentenbewusstsein eine große Rolle. Ökologisches Handeln kann als Chance betrachtet werden und in Unternehmensstrategie und Leitbild mit einfließen. Meist lohnt es sich sogar finanziell. Wir haben ein paar handfeste Ideen zusammengetragen, die dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Fördermittel überprüfen und beantragen

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verfolgt große Ziele. Nachhaltigkeit ist mehr als nur Umweltschutz. Auch Geschlechtergleichheit, die Bekämpfung von Hunger, Chancengleichheit in der Bildung und Gesundheit sind Bausteine des Programms. Um diese Pläne zu verwirklichen, bieten verschiedene Anlaufstellen finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die grüner werden wollen.

Ob Elektromobilität, Bausubventionen oder Energiezuschüsse - die KfW, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und andere Einrichtungen zahlen Fördergelder aus. So erhält man Hilfen, wenn man den Fuhrpark auf Elektroautos umstellt oder Solarzellen auf dem Dach montiert. In unserem Blogpost “Nachhaltige Unternehmen sind gut für den Planeten und den Geldbeutel” finden Sie bereits einige weiterführende Links.

 

Papierlos dank Digitalisierung

Das papierlose Büro ist ein echter Lebensretter für unsere Wälder und hilft Ihnen auch noch dabei, sich zu organisieren. Die meisten Rechnungen und Bankunterlagen können Sie auf Wunsch ausschließlich in digitaler Form erhalten. Das digitale Büro spart Platz und hat sogar noch einen Vorteil: Sämtliche Dokumente sind immer abrufbar, auch von unterwegs.

Wer nicht ganz ohne Papier leben kann, muss nicht verzagen: Es gibt tolle Anbieter für nachhaltiges Büromaterial, zum Beispiel Greenpicks und Memo. Hier findet man nicht nur recyceltes Papier, sondern auch wiederverwertete Plastikprodukte, die eine bessere Umweltbilanz vorweisen. Wer doch etwas ausdrucken muss: Ändern Sie die Voreinstellung im Drucker und lassen Sie Ihre Unterlagen beidseitig ausdrucken, natürlich auf einem Papier, das mit dem Umweltzeichen „blauen Engel“ als ökologisch anerkannt ist.

Mobilität in grün

Ihr Betrieb ist auf Kraftfahrzeuge angewiesen, zum Beispiel zum Transport von Arbeitsgeräten? Ein Elektroauto ist eine umweltfreundliche Alternative. Wenn es nicht unbedingt ein Wagen sein muss, tut es auch das Dienstfahrrad. Zu weiter entfernten Terminen bringt Sie die Bahn statt des Flugzeugs und wenn wir im vergangenen Jahr etwas gelernt haben, dann, dass viele Meetings und Kundenberatungen online stattfinden können. Schonen Sie Geldbeutel und Umwelt und verlegen Sie Meetings ins Netz, wenn es sich einrichten lässt.


Strom sparen lohnt sich doppelt

Gerade die Stromkosten von Unternehmen treiben die Emissionen in die Höhe. Wer Strom spart, spart Geld und hilft der Umwelt. Es lohnt sich auch, Stromanbieter zu vergleichen. Ökostrom ist besser für den Planeten und kostet meist nicht mehr, als herkömmliche Anbieter. Die gängigen Stromsparmaßnahmen sind den meisten bekannt: Licht ausschalten, wenn keiner im Raum ist, Mehrfachsteckdosen nutzen und den Schalter umlegen, wenn sie nicht benötigt werden. Viele elektronische Geräte haben einen Energiesparmodus, der die Leistung nicht einschränkt. Ein ungewöhnlicher Tipp, der wahre Wunder wirkt: Helle Wände und Möbel sorgen dafür, dass man weniger elektrisches Licht braucht. Der Raum ist dann automatisch heller. Ermutigen Sie auch Ihre Mitarbeiter: Wenn im Winter jeder die Heizung abends in seinem Büro runterdreht und die Geräte ausstellt, zeigt sich das bald in Ihren gesenkten Betriebskosten.


Wasser stop!

Nicht nur Strom lässt sich einfach sparen, auch der Wasserverbrauch kann kontrolliert werden. Obwohl man unsere Erde gemeinhin als “blauen Planeten” bezeichnet, sind die Wasservorkommen nicht unendlich – erst recht nicht, wenn es um Trinkwasser geht. Dafür gibt es beispielsweise Hähne, die eine automatische Stoppfunktion eingebaut haben. Statt das Wasser nach Lust und Laune laufen zu lassen, muss hier immer wieder ein Knopf betätigt werden, um den Fluss neu zu starten. Mit Reglern lässt sich auch der Warmwasserverbrauch einfach und unkompliziert kontrollieren.
Wasserverschmutzung ist kaum vermeidbar, kann aber im Zaum gehalten werden, indem man umweltfreundliche Reinigungsmittel nutzt und ökologische Seifen verwendet, die herrlich duften und gut für die Haut sind.


Apropos Möbel: Auch auf Second Hand sitzt es sich gut

Büromöbel werden im Netz zuhauf gebraucht zum Verkauf angeboten. Damit vermeidet man Müll und nutzt einwandfreie Gegenstände lieber weiter, statt die umweltbelastende Produktion neuer Möbel anzukurbeln. Auf diesem Wege wird man auch alte Möbel los. Der Clou: Wer gebraucht kauft, spart Geld und wer Möbel verkauft, die er nicht mehr benötigt, verdient sogar direkt am Umweltschutz!


Umweltschutz in der Kaffeeküche

Wer seinen Mitarbeitern Snacks im Büro zur Verfügung stellen will, kann auf saisonales Obst setzen. Leitungswasser ist günstiger als Flaschen und mit einem Sprudelautomaten muss niemand auf Kohlensäure verzichten. Auch hier ist die umweltfreundliche Alternative wieder einmal kostengünstiger. Mülltrennung ist im Büro genauso einfach wie zu Hause und wer eine kleine Kochecke oder Mikrowelle bieten kann, spart Takeout-Container! Kaffeesatz kann für Büropflanzen als Dünger verwendet werden – beim oft hohen Kaffeeverbrauch in Büros eine praktische Alternative. Wer den Kaffee nicht schwarz trinken mag, kann auf Kuhmilchalternativen zurückgreifen und vegane Ersatzprodukte wie Sojamilch oder Hafermilch probieren.


Dem Planeten und dem Budget zuliebe

Nachhaltige Maßnahmen sind immer eine gute Sache für unsere Erde und ihre Zukunft, das ist klar. Aber in vielen Fällen helfen sie auch dabei, Kosten zu sparen und das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter zu steigern. Natürlich kann nicht jedes Unternehmen sämtliche Ideen aufgreifen, aber es lohnt sich, beim nächsten Gang durch das Büro oder beim nächsten Wälzen der monatlichen Zahlen darauf zu schauen, wo sich ein Umdenken lohnt: Für die Erde und das Budget.

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